Mittwoch, 6. Juni 2007

entschlossenen Schrittes der Zukunft entgegen

Erzählen…
Puh, erzählen, ich könnt ne ganze Menge erzählen, aber irgendwie scheitert das schon daran, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll, zumal der Altersdurchschnitt meiner Leserschaft jetzt von ungefähr 17 auf schätzungsweise 25 gestiegen ist (nachgerechnet hab ich das nicht aber ich denke, es kommt hin) und das gehört so zu den Sachen, die zumindest mich immer ganz stark verunsichern.

Im Vergleich zum gesamten Jahr 2006 waren die letzten Wochen nahezu atemberaubend ereignisreich und ich befinde mich seit bald einem Monat in einer dieser Wo-will-ich-im-Leben-hin Selbstfindungskrisen, die man in meinem Alter ja routinemäßig durchmacht und die mich jetzt schon bald mein ganzes jugendliches Dasein auf Schritt und Tritt begleiten.

Angefangen hat das wohl mit dem Beenden meiner langjährigen Beziehung und mit dem Beginn des Solo seins, was für mich wirklich ne absolute Veränderung ist, da ich praktisch seit ich aus der Pubertät raus bin durchgehend in ner Beziehung war. Und auch wenn ich die Entscheidung heute noch nicht bereue, ist es doch ziemlich verunsichernd, wieder alleine der ganzen Welt ausgesetzt zu sein und sich jetzt mit dem ganzen Single-Kram auseinandersetzen zu müssen. Dass ich zum Beispiel nie gelernt habe, richtig zu flirten ist nur einer von tausenden Aspekten, die das mit sich führt.

Wobei ich auch gar nicht genau sagen kann, ob dieses ganze Gehabe und Getue wirklich so mein Ding ist. Zum Beispiel spielt mir Sex in der Teenie- / Twen-Single-Szene ne viel zu große Rolle. Fänd ich toll, wenn mich mal jemand darueber aufklären könnte, ob dass das kollektive letzte bisschen Restpubertät gepaart mit zu viel Zeit zum Nachdenken und zu wenig Gelegenheit zum Ausleben ist, oder ob es zum Erwachsenwerden dazugehört, dass Sex auf einmal allerorts zu so nem raumfüllenden Thema mutiert.

Naja, zur Zeit ist mein süßes Köpfchen bis zum Rand angefüllt mit solchen halbherzigen Grübeleien, aber im Moment ist es mir wirklich zu anstrengend, noch mehr davon in Worte zu fassen. Bleibt mir nur noch, denen, die es gerne hören möchten, zu versichern, dass ich mir sicher nicht die Budder vom Brot nehmen lassen werde. ;)

Donnerstag, 31. Mai 2007

bei dem weg

Vorhin habe ich mir ueberlegt dass ich mich endlich mal wieder ein bischen mehr der musik widme und darauf habe ich dann ueberlegt, warum ich das in letzter Zeit so wenig getan habe...

Dreissig Sekunden nachdem die Erkenntniss kam war die Musik aus und der Gamecube an.

Amorem et Circensis

Als ich noch klein war, und wir noch genug Kontakt zu meinem italienischen Opa hatten, sodass er versuchen konnte mich mit teuren Geschenken von seiner Großartigkeit zu überzeugen (eigentlich hat das prima geklappt, irgendwie hat er nur versäumt mir die versprochene Kamera zu schenken, da wars dann vorbei!) hatte ich mal sechsten Geburtstag und zu eben diesem Geburtstag hatte mir eben dieser Opa etwas geschenkt, was ich heute, knapp 13 Jahre später, immer noch hüte wie meinen Augapfel:


Es gibt nichts und niemanden, der mich länger und besser durch meine Kindheit, meine Pubertät und meine noch im Frühstadium befindliche Adoleszenz (oder wie man das nennt) begleitet hat als diese von Gott geküsste Konsole.

Manche als Idioten verschriehene Insider der Denkfaulenszene mögen mich nun „Gamer“ o.Ä. betiteln und sich die Hände über den Kopf halten um lautstark über den Zeitpunkt meines Amoklaufs zu spekulieren.
Doch muss ich diese leider enttäuschen, auch wenn man mich des öfteren vor meinem Rechner dabei beobachten kann, wie ich außerirdischen Monstern und Nazis, die nach der Weltherrschaft trachten, ein grausames und beklemmend realistisch dargestelltes Ende bereite. Doch war die heißgeliebte Konsole aus Kindertagen nicht die Einstiegsdroge für das skrupellose Morden vor der Flimmerkiste. Im Gegenteil: Sie war es, die mich gelehrt hat einen gesunden Umgang zu Computerspielen in ihrer Gesamtheit zu erlangen.


Ich denke es ist absolut notwendig, mit Super Mario, Sonic, Zelda, usw. aufzuwachsen um folgendes zu lernen und sich in Zeiten der jugendlichen Verzweiflung und Perspektivlosigkeit vor Augen zu halten: All das Schlachten und Schiessen ist letztendlich nur eines, Ein Spiel (andere Faktoren, wie eine liebevolle Erziehung und die Möglichkeit zu Kommunikation sollen hier ja auch eine gewisse Rolle spielen, aber das ist alles Schwachsinn...).
Ganz egal, ob du auf Schildkröten hüpfst, seltsame Fabelwesen mit einem Schwertstreich in der Luft verpuffen lässt oder dich mit einem Arsenal an real existenten Waffen durch eine Horde Soldaten schießt, all das dient nicht der Verdeutlichung eines angepissten Weltbildes sondern einzig und allein dem Vergnügen und Zeitvertreib des Spielers.

So also hat mir das harmlose Daddeln an der Konsole ermöglicht, auch die heiss diskutierten Killerspiele zu spielen, ohne mich von ihnen in Rage bringen zu lassen und ohne jemals den Gedanken haben zu müssen „Das will ich auch mal machen!“.


Indem ich das erzähle möchte ich mich nicht für meine Hobbys rechtfertigen oder mich für die weitere Verfügbarkeit der oben genannten Spiele stark machen. Ich habe die Volljährigkeit mittlerweile überschritten und kann die Spiele somit auch unter der Ladentheke kaufen und ich bin mir auch relativ sicher, dass die meisten Mitmenschen irgendwann auch drauf kommen werden, dass Computerspiele ein Ventil, nie aber die Ursache für die Verzweiflung mancher Jugendlichen ist, die irgendwann endgültig abdrehen und in der Schule wild um sich schießen.

Der Zweck, zu dem ich dir, geneigter Leser, das alles erzähle ist ein Vergleich, den ich auch sofort anbringen möchte sobald du dazu bereit bist.
Also los:

Ich habe mich vor kurzem mit einer Freundin unterhalten und wie es das manchmal so tut, hat sich das Thema Sex irgendwann in unsere Unterhaltung eingeschmuggelt. Das ist ja erst mal nichts schlechtes, jedoch habe ich erfahren, dass besagte Freundin ganz heiss darauf ist, Sex mit einem weiteren anonymen Freund zu haben, rein des Spaßes willen. Soweit auch nichts wirklich schlimmes, solang auf die Regeln (Verhütung, etc.) geachtet wird, doch bin ich mir sicher, dass sich die Situation nicht so verhält wie sie mir von meiner Gesprächspartnerin geschildert wurde.

Da sie bisher noch in keiner Beziehung ihr Dasein fristete, vermute ich stark, dass sie sich aus Torschlusspanik in diese Geschichte verrennt. Schneller Sex scheint im allgemeinen (vor allem für ein gut aussehendes Mädchen) einfacher zu haben zu sein als eine feste Beziehung und der große Trugschluss ist wohl der, dass sich auf diese Art und Weise noch schnell die Erfahrungen in Sachen Liebe nachholen lassen, die wohl irgendwie nötig sind um ein erfolgreiches Erwachsenenleben zu führen.

Was das mit Computerspielen zu tun hat? Hm, na gut. Das liegt vielleicht nicht so auf der Hand aber ich versuch mal, dass für geistig klare Nicht-Pablos verständlich zu machen.

Während das wilde Rumficken genau wie das Ballerspiele spielen eine Sache für die emotional Gefestigteren und Erfahreneren ist die gelernt haben, gut damit umzugehen ist die feste Beziehung mit dem Super Mario spielen zu vergleichen. Es lehrt dich, wie das ganze System überhaupt funktioniert und zeigt dir den Spaß und die Zufriedenheit, die dir so was verschaffen kann. Erst wenn man also diese Basis kennen gelernt hat kann man sich In wilde Abenteuer mit Sex und Tod einlassen ohne in Erwartungen getäuscht zu werden und ohne zu viele Dinge in all das hinein zu interpretieren, die dann im Nachhinein dafür sorgen, dass man sich für lange Zeit oder gar für ewig schlecht und unausgefüllt fühlt....

Naja, das wollt ich dann doch mal irgendwie loswerden *g*

Mittwoch, 30. Mai 2007

"Glaubst du an das Schicksal, Neo?"

Tyler:Ich behalte deinen Führerschein! Ich werde dich kontrollieren! Ich weiß wo du wohnst! Wenn du nicht in 6 Wochen im Begriff bist, Tierarzt zu werden, dann wirst du sterben!
Lauf nach Hause, Lauf Forrest, lauf!

Jack:Das war nicht witzig, was sollte diese Scheiße?
Tyler:Morgen wird der umwerfendste Tag in Raymond K. Hassels Leben sein, sein Frühstück wird ihm besser schmecken, als uns jemals etwas geschmeckt hat!“



Verdammte Scheiße! ich hab grad ganz arg das Gefühl das Gott viel zu viel fern sieht!

Dienstag, 29. Mai 2007

Nach 16 Jahren ists vorbei mit der Übeltäterei

Danke Blumfeld!!

die alten Sachen
Gleichnisse der Neuzeit
technicolor 2000
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